Wenn man sich die Preise für eine professionelle Folierung beim Fachmann anschaut, überkommt einen schon einmal das kalte Grausen. Besonders bei einer Vollfolierung muss man schnell ein paar Tausend Euro auf den Tisch legen. Logisch, dass mancher eins da auf die Idee kommt, selbst zur Folie zu greifen. Welche Materialien man dafür benötigt und was es bei der Folierung zu beachten gibt, haben wir hier für Sie zusammengefasst.

Die richtigen Materialien finden

Wer beim Service spart, sollte zumindest bei den Materialien keine Abschnitte machen, um ein gutes Ergebnis zu gewährleisten. Da die Folierung – je nach Ausmaß – sehr zeitintensiv und auch knifflig sein kann, sollte man das Vorhaben nicht auf die leichte Schulter nehmen und sich vorab genau über die Abläufe informieren.

Grundsätzlich sollten Sie folgende Materialien in Ihr Vorhaben mit einplanen:

  1. Geeignete Car Wrapping Folie zum Bekleben des Autos – bitte keine beliebige Folie verwenden!
  2. Ein gutes Reinigungsmittel, um die betroffenen Stellen vor der Folierung von Schmutz und Rostrückständen zu säubern.
  3. Einen Kunststoffrakel zum möglichst blasen- und faltenfreien Anbringen der Folie.
  4. Einen Föhn zum Erweichen und besseren Verarbeiten der Folie.
  5. Ein Skalpellmesser und Kreppband: Mit dem Skalpell wird die Folie zugeschnitten, dickes Kreppband verhindert, dass der Lack Schaden nimmt.

Einen Großteil der benötigten Materialien finden Sie in unserem Onlineshop. Generell sollten Sie beim Bekleben Ihres Autos nicht an der Qualität sparen, da sich diese auch auf das Endergebnis auswirkt. Die richtige Folie kann für Ihr Auto sogar wie ein Schutzschild wirken und es vor Steinschlägen und sonstigen Umwelteinflüssen bewahren.

Firmenwagen folieren – so geht’s!

Sorgen Sie zunächst für die richtigen Rahmenbedingungen: Sie verfügen über eine Garage, in der sie lange und ungestört arbeiten können? Perfekt! Draußen können Wind, Wetter und sogar die Temperatur das Endergebnis beeinflussen, weshalb Sie die Folierung nach Möglichkeit drinnen bzw nicht unter 18°C vornehmen sollten. Beginnen Sie damit, die betroffenen Stellen Ihres Autos mit einem guten Reinigungsmittel zu säubern. Auf diese Weise verhindern Sie, dass Schmutz und Rost ihren Weg unter die Folie finden.

 
Achten Sie grundsätzlich darauf beim Auftragen der Folie von innen nach außen zu arbeiten. Hier empfiehlt es sich – besonders bei Anfängern – mit einfachen, ebenen Flächen wie dem Autodach zu beginnen.

Zum Auftragen der Folie erhitzen Sie diese zunächst mit einem Föhn, damit Sie weicher und besser spannbarer wird. Schneiden Sie die Folie je nach Bedarf mit dem Skalpellmesser zurecht und kleben Sie das Kreppband entlang der Schneidelinien, um eine Beschädigung des Lacks zu verhindern.

Kleinere Blasen und Lufteinschlüsse lassen sich beim Auftragen der Folie kaum vermeiden. Halb so schlimm! Entweder Sie ziehen die Folie von dieser Stelle punktuell wieder ab und rakeln sie erneut glatt oder Sie stechen die Bläschen vorsichtig mit einer feinen Blasen-Aufstechnadel an und drücken die Luft an der entsprechenden Stelle aus – fertig!

Ein Artikel von: stefanieschueller