Mit selbstklebender Flockfolie ist es möglich, auch unmögliche und ungewöhnliche Gegenstände schnell, einfach und preiswert zu beschriften. Ohne Transferpresse und ohne Hexerei.

Was genau kann man mit selbstklebender Flockfolie beschriften?

  • Temperaturempfindliche Textilien und Gegenstände wie z.B. Regenjacken, Taschen, Vorhänge oder auch Seidenstoffe.
  • Gegenstände, die sich aufgrund ihrer Geometrie nicht in einer Transferpresse veredeln lassen wie z.B. Schuhe, Rucksäcke, Reisegepäck, Kinderwägen, Regenschirme oder auch Bälle.
  • Schmuckschatullen, Autoablagen, Lampenschirme, Porzellan, Glas, Papier, Fotoalben oder Ringbücher.
  • Temporäre und kurzfristige Beschriftungen wie z.B. Geschenk- und Trauerbänder oder auch Aktionskleidung.

Wie wird selbstklebende Flockfolie verarbeitet?

  1. Gewünschten Schriftzug oder eine beliebige Vektorgrafik in einer Grafikanwendung am PC oder Mac erstellen.
  2. Grafik mit einem Schneideplotter von oben in selbstklebende Flockfolie plotten, entgittern und mit einer für selbstklendende Flockfolie geeigneten Übetragungsfolie überziehen.
  3. Aufkleber auf ein beliebiges Objekt übertragen, positionieren, blasenfrei aufrakeln und Übertragungsfolie abziehen. Fertig.

Was muss man bei der Verarbeitung beachten?

Der mit selbstklebender Flockfolie beschriftete Gegenstand sollte vor einer mechanischen Beanspruchung 24 Stunden aushärten, vor dem Waschen etwa 4 Tage.

Selbstklebende Flockfolie – die Fakten

  • Selbstklebende Trägerfolie mit 0,5mm langen Viskosefasern auf Silikonpapier.
  • Erhältlich in 16 Farben.
  • Die Übertragung erfolgt mit einer speziellen Übertragungsfolie – bei YOW! erhältlich.
  • Nach vollständiger Aushärtung (3-5 Tage) auf Textilien abhängig vom Objekt bedingt waschbar bei 30°C.
  • Intensive mechanische Einwirkungen sind zu vermeiden.
  • Vorversuche sind in jedem Fall empfehlenswert, die hier angegebenden Daten sind lediglich Richtwerte und können je nach zu beklebendem Objekt abweichen.

Ein Artikel von: Raphaela Franke