Transferpressen sind ein beliebtes Werkzeug, wenn es darum geht, individuelle Motive auf die unterschiedlichsten Materialien zu übertragen. Die Auswahl der Transferpressen ist groß und reicht von Klapppressen über Swingpressen bis hin zu Geräten, die sich speziell für das Bedrucken von Tassen und Kappen eignen.  Besonders effizient und vielseitig einsetzbar sind jedoch pneumatische Transferpressen. Wir erklären, wie diese funktionieren und wo die Vorteile gegenüber der geläufigeren Klapppresse liegen.

Transferpresse: Was ist das?

Transferpressen dienen dazu, verschiedenste Materialien wie Keramik, Plastik und Holz mit individuellen Motiven zu bedrucken. Das geschieht unter Zufuhr von Hitze und Anpressdruck. Besonders beliebt sind Transferpressen in der Textilveredelung, da sich mit deren Hilfe Arbeiten mit Flockfolien, Flexfolien sowie Toner- und Siebdrucktransfers spielend leicht bewältigen lassen. Dabei kann der Anwender Anpressdruck und Temperatur meist individuell an das jeweilige Druckvorhaben angepassen. Das ist nötig, da Baumwolle unter ganz anderen Wärme- und Druckbedingungen bearbeitet werden sollte als beispielsweise Polyester. Nur so lassen sich optimale Ergebnisse erzielen.

Klapppressen: Ideal für Einsteiger

Klapppressen sind im Textildruck ein beliebtes Hilfsmittel, da sie sich durch eine hohe Platzersparnis und einfache Handhabung auszeichnen. Diese Art der Transferpresse kann mit einem handelsüblichen Waffeleisen verglichen werden: Das Objekt, welches bedruckt werden soll, wird auf die Bodenplatte gelegt. Anschließend klappt man die Heizplatte mit Hilfe eines Hebels auf die Bodenplatte. T-Shirts und andere flache Materialien lassen sich so besonders einfach mit dem gewünschten Motiv bedrucken. Klapppressen eignen sich dank der benutzerfreundlichen Bedienung insbesondere für Einsteiger in der Textilveredelung. So erhalten Sie mit der Secabo TC2 ein hochwertiges Einstiegsmodell zum unschlagbar günstigen Preis.

Pneumatische Transferpressen: Höchste Produktivität für professionelle Ergebnisse

Professionelle Veredler, bei denen es darum geht, eine möglichst hohe Stückzahl in möglichst kurzer Zeit bei gleichbleibend hoher Qualität zu produzieren, sind mit einer pneumatischen Transferpresse besser beraten. Anders als bei der Klapppresse wird der Anpressdruck hier via Druckluft erzeugt. Pneumatische Transferpressen sind in der Anschaffung zwar etwas kostspieliger als die manuelle Variante. Dafür bringt diese aber auch entscheidende Vorteile mit sich. So ist der Druck, der auf die Transferobjekte ausgeübt wird, immer gleich und zwar unabhängig davon, ob Sie dünnes oder dickes Material bedrucken wollen. Das ermöglicht es Ihnen, durchweg gleichbleibend gute Ergebnisse zu erzielen.

Desweiteren ist der Kraftaufwand hier entschieden geringer als bei Klapppressen, da Sie den Pressvorgang bequem über eine 2-Hand-Bewegung ausführen. Das macht sich insbesondere bei  Tonertransfers, bei denen Sie mit herkömmlichen Transferpressen viel Druck ausüben müssen, bemerkbar. Anstatt große Muskelkraft aufbringen zu müssen, können Sie den Druck bei pneumatischen Transferpressen einfach und sicher am Manometer einstellen. Die Wiederholgenauigkeit ist dadurch sehr hoch. Ein weiterer Vorteil liegt in dem Verschleiß, der bei pneumatischen Transferpressen deutlich geringer ausfällt als bei vergleichbaren Klapppressen.

Secabo TPD7: Das praktische Doppelplatten-System

Im YOW! Onlineshop finden Sie verschiedene pneumatische Transferpressen, darunter die Secabo TPD7 Pneumatik Doppelplatten Presse, die sich insbesondere zur Bewältigung großformatiger und umfangreicher Transfers eignet. Das ermöglichen die beiden Basisplatten, die paralleles Arbeiten erlauben. Mit einer Größe von je 40x50cm bieten diese eine großzügige Arbeitsfläche. So erzielen Sie einen maximalen Durchsatz an Transfers. Dabei zeichnet sich die Heizplatte durch eine hohe Heizleistung sowie gute Wärmekapazität und –verteilung bei gleichzeitig höchster Sicherheit für den Bediener aus. Durch ein zusätzliches Schutzblech über der Heizplatte wird dieser vor Verbrennungen geschützt. Temperatur und Pressdauer lassen sich bequem über den digitalen Controller steuern, wobei Sie Maximalwerte von 225°C und 999 Sekunden einstellen können. Zur Kontrolle werden die eingestellten Soll- und Istwerte angezeigt. Außerdem besteht jederzeit die Möglichkeit, den Pressvorgang per Knopfdruck zu unterbrechen. Das kann beispielsweise beim Vorpressen von Textilien von Vorteil sein.

Secabo TP10: Das Arbeitstier für große Produktionen

Sollte Ihnen die Arbeitsfläche der TPD7 noch nicht genügen, bieten wir Ihnen mit der pneumatischen Transferpresse TP10 von Secabo die ideale Alternative für große Produktionen. Mit einer Arbeitsfläche von 80x100cm stellt die TP10 eine der größten Transferpressen in unserem Sortiment dar. So lassen sich großflächige Transfers oder auch mehrerer kleinerer Objekte gleichzeitig bewerkstelligen. Sogar das Bedrucken von großformatigen Trägermedien wie Fahnen und Bettwäschen ist damit kein Problem. Dabei ist die TP10 mit einer ausziehbaren Basisplatte ausgestattet, die bequemes und sicheres Arbeiten gewährleistet. Diese ist in zwei Stufen höhenverstellbar, was eine Verarbeitung Ihrer Transferobjekte in verschiedensten Höhen ermöglicht. Wie schon die TPD7 überzeugt auch die TP10 durch eine hohe Wärmekapazität. So steht auch einem hohen Durchsatz an Transfers nichts mehr im Wege. Die TP10 ist für alle gängigen Heißtransferverfahren und den Einsatz in sämtlichen Bereichen der Transfertechnik geeignet.

Wenn Sie sich für eine unserer Transferpressen interessieren oder weitere Fragen haben, steht Ihnen der YOW!-Kundenservice gerne zur Verfügung. Sie erreichen uns unter +49 (0) 8442 95840-40. Wir freuen uns auf Sie!

Ein Artikel von: stefanieschueller