So schön Omas Kleiderschrank oder das alte Holzregal, das man auf dem Dachboden gefunden hat, einmal gewesen sein mögen. Heute verzieht man beim Anblick dieser Möbelstücke nur wehleidig das Gesicht. Auf den Sperrmüll gehören sie deshalb aber noch lange nicht! Hobby-Bastler können ausgedienten Möbeln ganz einfach zu neuem Glanz verhelfen – mit Klebefolie. YOW! zeigt, wie’s geht.

Klebefolie – das Deko-Talent

Die meisten Menschen verwenden Möbelfolie nur, um ihre Schmuckstücke vor Beschädigungen an der Oberfläche zu schützen. Dabei kann Klebefolie noch so viel mehr. In den unterschiedlichsten Farben, Mustern und Ausführungen stellt diese eine besondere Art der Dekoration dar, die jedem Haushalt sofort eine ganz persönliche und individuelle Note verleiht. Wer auf der Suche nach einem besonderen Hingucker ist, sollte einen Blick auf die Oracal 975 Structure Design Folie werfen. Diese mehrschichtig gegossene Hochleistungs-PVC-Folie wurde speziell für die dekorative Oberflächenveredelung entwickelt und ist in vielen Farben erhältlich. Seit ein paar Jahren erfreut sich auch spezielle Tafelfolie immer größerer Beliebtheit. Diese platzsparende Alternative zur klassischen Kreidetafel findet nicht nur im Kinderzimmer Verwendung, um kreative Kritzeleien und Notizen festzuhalten. Wenn Sie sich speziell für Tafelfolie zur Verschönerung Ihrer Wohnung interessieren, empfehlen wir Ihnen noch einmal diesen Artikel.

Einfache Anwendung

Unsere Selbstklebefolien sind kratzfest, fett-, schmutz- und wasserabweisend und weisen eine gute Beständigkeit gegen UV-Strahlen auf. So überzeugen sie auch in hellen, lichtdurchfluteten Räumen durch eine gute Haltbarkeit und sind bestens für die Verklebung an Küchenfronten oder im Bad geeignet. Alle Klebefolien lassen sich mit einem feuchten Lappen ganz einfach reinigen und können auch nach Jahren rückstandslos entfernt werden. Wenn Sie sich an Ihrer Folie einmal satt gesehen haben sollten, können Sie diese also problemlos wieder abnehmen. Fenster, Türen und Möbel können Sie so jederzeit nach Lust und Laune umgestalten. Auch die Anbringung ist kinderleicht und in vier einfachen Schritten zu meistern.

Möbel mit Klebefolie aufpeppen – so geht‘s

 

Schritt 1: Die Reinigung

Bei der Verklebung von Selbstklebefolie ist es sehr wichtig, dass diese auf einem staub-, schmutz- und fettfreien Untergrund angebracht wird. Die Oberfläche könnte andernfalls unschöne Bläschen werfen und auch der optimale Halt der Folie wäre nicht länger gewährleistet. Reinigen Sie die zu beklebende Fläche daher unbedingt vorab mit etwas warmem Wasser und Spülmittel. Auch kleine lose Holzsplitter und aufgeplatzter Lack sollten vor der weiteren Behandlung entfernt werden. Wischen Sie die Fläche anschließend gründlich trocken und lassen Sie sie bestenfalls noch eine Weile lufttrocknen.

Schritt 2: Folie zuschneiden

Nun widmen Sie sich der Folie. Schneiden Sie diese so zurecht, dass die tatsächliche Flächengröße ein paar Zentimeter größer ausfällt als die Fläche, die Sie bekleben wollen. Diese Überstände können Sie zum Schluss ganz einfach umklappen oder abschneiden.

Schritt 3: Folie anbringen

Bei der Verklebung der Folie gibt es zwei Möglichkeiten: die Trocken- und die Nassverklebung. Die Trockenverklebung ist grundsätzlich etwas einfacher als die Nassverklebung und bietet sich darum gerade bei Anfängern an. Dabei ziehen Sie die Schutzfolie, die sich auf der Rückseite der Klebefolie befindet, ein Stück weit ab und setzen die Folie an einer Kante des Möbelstücks an. Nun können Sie die Folie Stück für Stück über die gesamte Fläche kleben. Nehmen Sie hierbei eine Rakel zur Hilfe, um die Folie in wischenden Bewegungen glatt zu streichen. Dabei ziehen Sie die Folie langsam immer weiter ab bis schließlich die gesamte Fläche verklebt ist. Anschließend können Sie die Folie über die Kanten klappen oder mit einem Cutter zurechtschneiden. Tipp: Wenn die Folie am Ende nicht ganz korrekt sitzt oder Blasen wirft, können Sie diese problemlos wieder abziehen und neu verkleben.

Gerade bei größeren Oberflächen ist die Nassverklebung meist der sicherere Weg, um ein blasenfreies Ergebnis zu erzielen. Hierbei befeuchtet man die zu beklebende Oberfläche zunächst mit Spülmittelwasser (1 TL Spülmittel auf 1 Liter Wasser), um die Folie „schwimmend“ aufzulegen. Durch das Wasser kann man die Folie ganz einfach in die gewünschte Position ausrichten. Drücken Sie die Folie anschließend vorsichtig an, wobei Sie sich von der Mitte zu den Rändern hin vorarbeiten. Streichen Sie dabei überschüssiges Wasser und Luftbläschen mit der Rakel aus. Achten Sie darauf, dass Sie das fertige Möbelstück erst wieder normal beanspruchen, wenn dieses komplett getrocknet ist. Andernfalls könnte sich die Folie ungewollt wieder ablösen.

 

(Bildquelle Titelbild: www.bilderwelten.de)

 

Ein Artikel von: stefanieschueller